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Welche Filter sollen zum Einsatz kommen?

Beginnen wir mit dem Außenkammerfilter. Das Wasser gelangt durch eine Bohrung im Aquarium in ein PVC Rohr, von dort aus läuft das Wasser in den Filter. Man kann das Wasser vorfiltern, indem man in der ersten Kammer ein mit Watte gefülltes Küchensieb anbringt. Danach läuft das Wasser durch die Kammern, die man wiederum mit den verschiedensten Filtermaterialien bestücken kann.

An der letzten Kammer, an der eine Teichpumpe sitzt, kann eine UV-Lampe angeschlossen werden, was bei einer größeren Fischmenge auf relativ kleinem Raum sinnvoll erscheint.

Ich verwende eine UV-Lampe bei meinem Panorama-Aquarium, bei dem zwei Topffilter zum Einsatz kommen.

Kammerfilter erscheinen als beste Lösung, sind aber im Wohnbereich wegen ihrer Geräuschentwicklung nicht immer empfehlenswert.

Topffilter sollten goßvolumig sein, da sie sonst zu schnell verschlammen. Eine Schaumstoffpatrone im Bereich des Ansaugsystems halte ich für empfehlenswert; sie sollte regelmäßig gesäubert werden!


Mein bevorzugtes Filtersystem:

Der innere Kammerfilter ist mit einem Luftheber ausgestattet. Bei diesem ältesten und bewährtesten System läuft das Wasser durch zwei oder drei Kammern und wird durch Luft zurück ins Aquarium befördert. Regelt man die Luftzufuhr so, dass das Wasser sehr langsam durch das Filtermaterial läuft, nennt man das Ganze einen "biologischen Langsamfilter".

Dies ist eine sehr effektive Möglichkeit das Wasser eines Aquariums zu reinigen.


Siporax:super Filtermaterial, sehr offenporig, dadurch sehr große Besiedlungsfläche für Filterbakterien, ein Kraftpaket im Filter
  
Filterschaum:immens große Oberfläche
     
Tonröhrchen:ein gutes Filtermaterial, nicht so effektiv wie Siporax
        
Filterwatte:mechanische Filterung, nach längerer Zeit auch "gut biologisch"
     
Aktivkohle:nicht zu empfehlen, entzieht dem Wasser alle Nährstoffe, kann den PH-Wert negativ beeinflussen, Aktivkohle nicht länger als 48 Stunden im Aquarium belassen (dann hat sie ihre Aufgaben erfüllt), Ausnahme bei der Meerwasser-Aquaristik!
     
Zeolith:natürliches Material, besitzt je nach Abbaugebiet mehr oder weniger Ionenaustausch-Kapazität, entfernt Stickstoffverbindungen, bei längerer Anwendung wird es "gut biologisch"



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